13. – 28. 09. 1995
Reise von E. Maaß nach Georgien; Vorbereitung und Leitung der von der Heinrich-Böll Stiftung finanzierten II. Kaukasischen Konferenz (20. - 23. 09.) von Naira Gelaschwili, E. Maaß und dem Kaukasischen Haus; Delegationen aus allen Ländern des Kaukasus;
Gründung des Ökologischen Rates des Kaukasus;

 

19. 2. – 23. 02. 1996
Besuch des langjährigen armenischen Partners Ljowa Bojachtschan bei E. Maaß und des Jurastudenten Surab Tinikaschvili;

26. 2. – 1. 04. 1996
Besuch von Naira Gelaschwili, Leiterin des Kaukasischen Hauses, Tbilissi, bei E. Maaß; Begegnung mit der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley;

27. 2. 1996
Arbeitstreffen zu Tschetschenien u. a. mit Naira Gelaschwili, Prof. Barnicol, Prof. Wilhelm Schmid, Prof. Rudolf Bahro, Giwi Margwelaschwili, Surab Tinikaschwili, Lida Medwednikowa;

23. 3. 1996
Besuch von N. Gelaschwili und E. Maaß der Jahresveranstaltung des Tscherkessischen Kulturvereins Berlin; Bekanntschaft mit der Vorsitzenden Halise Hizliok, mit Schadi Budakoglu und aus der Türkei nach Deutschland eingewanderten Nordkaukasiern;

30. 3. 1996
Veranstaltung zu Tschetschenien in dem Literarischen Salon von E. Maaß, mit Naira Gelaschwili, Bärbel Bohley, Halise Hizliok, Giwi Margwelschwili, Madina Salashieva und aus der Türkei eingewanderten Tschetschenen und Tscherkessen; Diskussionsrunde, Kaukasisches Essen und Vorführung kaukasischer Tänze; ein Team des ZDF (Holger Kulik) zeichnet den Abend auf und berichtet darüber in der Sendung Aspekte;

6. – 20. 04. 1996
Tbilissi: In Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut Vorbereitung eines Konzerts von Wolf Biermann im Rustaweli-Theater durch E. Maaß; Organisation einer Begegnung im Kaukasischen Haus und Fahrten nach Kachetien, in die Höhlenstadt Uplis-Ziche und zum Stalinmuseum in Gori;

13. 4. 1996
Tbilissi: Naira Gelaschavili und E. Maaß besuchen den Leiter der OSZE-Mission, Dr. Boden, im Regierungsbezirk; Gespräch vor allem über die Menschenrechtsverletzungen von beiden Seiten im Abchasienkonflikt, die der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben werden;

22. 5. 1996
Abendessen bei E. Maaß nach einer Veranstaltung der Akademie der Künste u. a. mit Dr. Hannessen (AdK), Sergej Kowaljov, Anatoli Pristawkin, Alexandr Daniel, Arseni Roginski, Bärbel Bohley, Jürgen Fuchs, Prof. Jens Reich, Elisabeth Weber, Ruppert Neudeck, Boris Wichmann u. a. Die strittige Diskussion zu Tschetschenien und vor allem zur Wiederwahl Boris Jelzyns wird in Trinksprüchen ausgetragen;

23. 5. 1996
Eröffnung einer Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste mit tschetschenischen Kinderzeichnungen über den Krieg und Podiumsdiskussion „Kunst und Menschenrechte“;

6. 6. – 9. 07. 1996
Besuch von Dr. Ramzan Goitemirov, Vorsitzender der Grünen Bewegung Tschetscheniens und des Ökologischen Rates des Kaukasus, bei E. Maaß;

12. 6. 1996
Potsdam: Offizielle Begrüßung Dr. Goitemirovs im Brandenburgischen Landtag; Storchenstadt Rühlstedt: Eröffnung einer Ausstellung tschetschenischer Kinderzeichnungen über den Krieg mit Dr. Goitemirov, E. Maaß und Giwi Margwelaschwili;

13. 6. 1996
Vorträge von Dr. Goitemirov und E. Maaß zu Tschetschenien in der Europäischen Staatsakademie;

16. 6. 1996
Bonn: Teilnahme mit Redebeiträgen von Dr. Goitemirov und E. Maaß an einem Georgischen Symposium; Gespräche u. a. mit Außenminister Genscher und dem georgischen Botschafter Konstantin Gabaschvili über Tschetschenien;

26. 6. 1996
Podiumsdiskussion der DKG im Haus der Demokratie mit Dr. Ramzan Goitemirov, Aslambek Kadyrov (tschetschenischer Vertreter in den Niederlanden), und E. Maaß in Berlin; Interviews in Presse und Fernsehen;

30. 6. 1996
Teilnahme von Dr. Goitemirov und E. Maaß an der Sitzung Ost-Westgruppe der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen; Begegnungen u. a. mit dem Bundesabgeordneten Helmut Lippelt und Swetlana Gannuschkina von Memorial;

4. 7. 1996
Arbeitstreffen mit Elsabeth Schrödter, Abgeordnete der Grünen des Europaparlaments, und Dr. Goitemirov bei E. Maaß; Elisabeth Schrödter schlägt vor, einen Verein für Aufbauprojekte in Tschetschenien zu gründen, erste Anregung für die Gründung der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft;

8. 7. 1996
Teilnahme von E. Maaß und Dr. Goitemirov an der 300 Jahrfeier der Akademie der Künste; Dr. Goitemirov wird von Walter Jens, Akademiepräsident, offiziell begrüßt, der Saal applaudiert! Händeschütteln mit Bundespräsident Herzog und dem Berliner Bürgermeister Diepgen;

23. 8. 1996
Teilnahme von E. Maaß an einer Demonstration der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der Russischen Botschaft; Marsch mit drei Sargattrappen zum Sowjetischen Ehrenmahl an der Straße des 17. Juni und Verhüllung eines Panzer-Denkmals; Auftritt von E. Maaß in der Berliner Abendschau zu Tschetschenien;

29. 8. 1996
Gründung der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft in Berlin; In den ersten Vorstand werden gewählt: Ekkehard Maaß (Bürgerrechtler/Publizist), Schadi Budakoglu (Angestellter), Manfred Quiring (Journalist) und Madina Salajieva (Germanistin);

1. 9. 1996
Beteiligung von drei Nordkaukasiern und E. Maaß (mit Okudshawa-Liedern) an der von Peter Krüger im Theater Karlshorst organisierten Veranstaltung zu Tschetschenien; u. a. mit den Berliner Schauspielern Käthe Reichel, Corinna Kirchhoff und Dieter Wien;

2. 9. – 30. 09. 1996
Reise von E. Maaß nach Georgien; Vorbereitung und Leitung der von der Heinrich-Böll Stiftung finanzierten III. Kaukasischen Konferenz (19. - 21. 09.) von Naira Gelaschwili, E. Maaß und dem Kaukasischen Haus;

4. - 6. 10. 1996
Teilnahme an einer Tagung der Ev. Akademie Berlin zu den Menschenrechten in Russland, Betreuung der Gäste, Diskussionsabend und Kaukasisches Essen in der DKG;

13. 10. 1996
Beteiligung an der von dem Berliner Regisseur Peter Krüger organisierten Solidaritätsveranstaltung mit Berliner Schauspielern und in Berlin lebenden Nordkaukasiern zu Tschetschenien in der Schaubühne, Berlin;

1. bis 5. 12. 1996
Besuch von Julia Karashvili, die in Georgien Kinderlager mit Kindern aus Konfliktgebieten, d. h. aus Abchasien, Georgien und Süd-Ossetien, organisiert,

14./15. 12. 1996
Teilnahme von E. Maaß an der Sitzung der Ost-West-Gruppe der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen; Vermittlung von Monatsstipendien der Dönhoff-Stiftung an den georgischen Juristen Surab Tinikashvili, den Vorsitzenden der tschetschenischen Grünen, Ramzan Goitemirov, und die tschetschenische Studentin Madina Salajieva; Betreuung der Stipendiaten;