23. 12. 1996 bis 23. 03. 1997
Betreuung und Moderation des georgischen Gesangsensembles "Weinstock & Nachtigall";

12. 02. 1997
Leipzig: Besuch einer kaukasischen Ausstellung von Madina Salashieva und E. Maaß, u. a. mit dem tschetschenischen Künstler Samir Jushaev;

21. 02. – 5. 03. 1997
Reise von E. Maaß, Felicitas Rohder (GfbV) und der Abgeordneten des Europaparlaments Elisabeth Schroedter (Grüne) nach Moskau, Inguschetien und Tschetschenien;

21. 02. 1997
Moskau: Gespräche mit Swetlana Gannuschkina über die Situation kaukasischer Flüchtlinge in Russland; Besuche bei Bulat Okudshawa, bei Bella Achmadullina und Anatoli Pristawkin, bei der Stiftung zur Rettung von Kunst und Kultur der Inguschen und Tschetschenen (Sulambek Mamilov und Boris Meschijev) und bei Marjam Jandieva, Memorial Inguschetien;

22. / 24. 02. 1997
Nazran: Besuch des Flüchtlingsdorfes Maiskoe; Interview mit Frau Kunz, einer Russlanddeutschen, die in der gemeinsamen Verbannung einen Inguschen geheiratet hatte und 1992 ihren Mann und drei Söhne verlor;

Gemeinsam mit Elisabeth Schroedter und Felicitas Rohder Teilnahme an einer Flüchtlingskonferenz, u. a. mit Ruslan Auschev, Präsident Inguschetiens, zur Situation der Flüchtlinge aus der Prigorodnij-Region; erste Begegenung mit Seinap Gaschaeva und Chris Hunter;

Teilnahme an der Eröffnung eines Memorials zur Erinnerung an die Deportation der Tschetschenen und Inguschen 1944 im Beisein der Präsidenten Auschev und Maschadov;

Fahrt mit Chris Hunter und Seinap Gaschaeva durch die Prigorodnij-Region nach Wladikavkas, Ossetien; Besichtigung der zerstörten Häuser, aus denen 1992 die Inguschen vertrieben worden waren; Besuch bei Viktor Zogoev, Referent auf der II. und III. Kaukasischen Konferenz in Tbilissi;

 

25. 02. – 5. 03. 1997
Grozny: Besuch des Friedenszentrums von Chris Hunter; Begegnung mit der tschetschenischen Menschenrechtlerin Maya Shovkhalova; Wiedersehen mit Ramzan Goitemirov;

Interviews mit dem neu gewählten Präsidenten Aslan Maskhadov, dem Kulturminister Achmed Zakaev und mit Schamil Bassaev; Gespräch mit tschetschenischen Ministern, unter ihnen der Gesundheitsminister Dr. Umar Khanbiev;

Besuch des Kinderkrankenhauses Nr. 4 am Minutka-Platz; Teilnahme an einer Internationalen Frauenkonferenz verschiedener tschetschenischer und russischer Organisationen, u. a. der Soldantenmütter Russlands; 

Reise in die Berge nach Schatoi und Itum-Kale; das Foto eines Wachturms wird zum Logo der DKG;



 

19. 03. 1997
Vortrag von E. Maaß zu Tschetschenien und Inguschetien in der Berliner Georgischen Gesellschaft;

10. 04. 1997
Veranstaltung der DKG in der Akademie der Künste "Leben nach dem Krieg" mit E. Maaß und Madina Salazhieva;

23. 04. 1997
Arbeitsgespräch in der DKG mit dem russischen Menschenrechtsbeauftragten Sergei Kovaljow, der sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft über die Gesellschaft zu übernehmen;

9. bis 11. 05. 1997
Teilnahme der DKG am Deutsch-Georgischen Symposium in Berlin „Georgien im Spiegel seiner Kultur und Geschichte“, organisiert von der Berliner Georgischen Gesellschaft;

27. 07. – 27. 08. 1997
Reise von E. Maaß nach Taoklartschetien (Osttürkei) und Georgien, Treffen mit Projektpartnern, vor allem mit Naira Gelashvili und den Mitarbeitern des Kaukasischen Hauses in Tbilissi;

10. bis 12. 10. 1997
Teilnahme der DKG an der Tagung "Flüchtlinge in Russland" der Ev. Akademie Berlin-Brandenburg, u. a. mit Svetlana Ganushkina;

13. – 16. 11. 1997
Reise von E. Maaß über Moskau nach Tschetschenien; Begleitung einer Berliner Theatergruppe nach Grozny (das Projekt wurde von Peter Krüger geleitet und von der Heinrich-Böll-Stiftung finanziert); Wiedersehen mit Achmed Zakaev und Ramzan Goitemirov;
Besuch des Kaukasischen Hauses in Grozny und des Grabes von Swiad Gamzachurdia, erster Präsident Georgiens;

17. 11. 1997
Vlotho: Hauptreferat von E. Maaß zum Thema "Flüchtlinge aus dem Kaukasus" auf einer Konferenz des Flüchtlingsrates Nordrhein-Westphalen;

13. 12. 1997
Organisation einer Veranstaltung in der Literaturwerkstatt Pankow zum 70. Geburtstag unseres Ehrenmitglieds, des Schriftstellers Giwi Margwelaschwili, und eines festlichen Essens in der DKG;