Die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft verurteilt aufs Schärfste den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, der an den Tschetschenienkrieg erinnert.
E. Maaß, Interview zum Krieg in der Ukraine für die Berliner Zeitung vom 3. März 2022 (Link)


Neuerscheinung

Am 12. Januar 2022 wurde in der Heinrch-Böll-Stiftung unsere Ausstellung "fluchtzeiten - 25 Jahre Deutsch-Kaukasische Gesellschaft" eröffnet und das gleichnamige Buch von Ekkehard Maaß vorgestellt: https://www.lukasverlag.com/programm/titel/575-fluchtzeiten.html
Das Buch beschreibt u. a. die Kontinuität der Putinschen Politik vom Krieg in Tschetchenien, dem Einmarsch in Georgien, der Annexion der Krim bis zum Krieg in der Ukraine und kann bei der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft erworben werden.



Hinweis auf Veranstaltungen
Ausstellung und Buchvorstellung
"fluchtzeiten - 25 jahre Deutsch-Kaukasische Gesellschaft":


Am 23. Mai, 17 Uhr
Botschaft von Georgien, Rauchstraße 11, 10787 Berlin (Link)

Am 8. Juni, 19:30 Uhr
Georg Büchner Buchladen, Wörther Str. 16, 10405 Berlin
Wolfgang Thierse im Gespräch mit Ekkrhard Maaß (Link)



E. Maaß, Statement zum Verbot von Memorial und dem Krieg in der Ukraine bei der Bundeszentrale für politische Bildung
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/345509/russlands-rueckfall-in-finsterste-zeiten/

E. Maaß, Interview mit dem Ministerpräsidenten der tschetschenischen Exilregierung Achmed Sakajew
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/508066/russland-wird-sich-nach-putin-aendern/


Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

Am 27. März 2022 wurde auf der ordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Ihm gehören an:
Rakhman Duschuev, Nino Kapanadze, Ekkehard Maaß und Nino Ushikishvili.

Mit der Präsentation der Ausstellung „fluchtzeiten“ und des gleichnamigen Buches von Ekkehard Maaß wurde dabei der 25. Jahrestag der Gesellschaft und der 70. Geburtstag des Vorsitzenden gewürdigt. Bundesminister Cem Özdemir hielt ein Grußwort und übernahm die Schirmherrschaft über die Gesellschaft. An der Podiumsdiskussion "Der Krieg in der Ukraine - Tschetschenen auf beiden Seiten der Front", moderiert von Holger Kulick, nahm u. a. der Ministerpräsident der tschetschenischen Exilregierung, Achmed Zakaev, teil.




Im Jahr 2021 verstarben im Alter oder im Zusammenhang mit einer Coronaerkrankung:

am 6. Juni in Georgien mein langjähriger Freund, Gründer und Leiter des Pupentheaters in Tbilissi und Autor zahlreicher Filme Rezo Gabriadze. Nachruf auf Rezo

am 9. August unser langjähriger Partner und Schirmherr Sergej Adamowitsch Kowaljow. Nachruf

am 26. September unser Mitglied und mein langjährigen persönlichen Freund und Helfer Abu Kadyrov (67). Ich bin geschockt und in großer Trauer um ihn. Nachruf auf Abu Kadyrov

am 2. November Davit Meskhoradze (77), Leiter unseres georgischen Gesangstrios Weinstock und Nachtigall. Sein Tod ist für mich ein großer persönlicher Verlust, weil Davit als Schwiegervater zu meiner engsten Familie gehörte.

am 21. November Kostas Papanastasiou (84), der Schauspieler und legendäre Inhaber des griechischen Restaurants "terzo mondo". Er hat unsere Arbeit oft unterstützt und die Mitglieder des tschetschenischen Kindertanzensembles "Daumohk" und vieler georgischen Chöre verköstigt. Nachruf

am 22. November unser langjähriges Vorstandsmitglied Omarsolt Otscherhajiev. Uns haben viele Jahre gemeinsame Arbeit verbunden. Sein Tod ist ein großer Verlust.

am 26. Dezember starb in Georgien der Verleger und Philosoph Badri Scharwadze, er war mein enger Freund und hat große Verdienste am literarischen und philosophischen Werk Giwi Margwelaschwilis.

Allen Angehörigen gilt unser herzliches Beileid!

Ekkehard Maaß, Voritzender




Unterstützung im Asylverfahren und bei der sozialen Integration

Täglich von 8 - 14 Uhr
Schönfließer Straße 21
10439 Berlin / Tel 0171 1773543 / d-k-g@gmx.net


Memorandum zur Gefährdung tschetschenischer Geflüchteter in Deutschland und Europa
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